StartseiteWissenswertesDie Bayerischen Biere

Die Bayerischen Biere zur Nahrungaufnahme

Die goldenen Regeln für Feinschmecker

1 Für das Menü gilt. Die Getränkefolge beginnt mit schlanken Bieren und mündet in stärker eingebraute, gehaltvollere Sorten.

2 Zu bunten Blattsalaten, nach Geschmack garniert mit leichtem Fleisch, Geflügel oder Fisch, passen alkoholfreies Bier, untergärige Leichtbiere und leichtes Weizen.

3 Milde Fisch-, Fleisch- und vegetarische Gerichte verlangen nach leichteren Biersorten - wählen Sie z.B. Lager/Hell, helles Weißbier oder Kristallweizen.

4 Deftige Bratengerichte, aber auch Ente, Truthahn und kräftig angerichteter Fisch vertragen z. B. dunkles Weißbier, Export und Märzen, Wild auch (dunkle) Bockbiere. Ein besonderes Erlebins: Rauchbier zu einem würzigen Fleischgericht!

5 Faustregel für Biergenießer: Das Bier, mit dem man ein Gericht zubereitet, ist auch das passende Getränk.

6 Vielfalt maßvoll kosten: Wer zum Menü mehrere verschiedene Kostproben der einzigartigen bayerischen Biervielfalt genießen möchte, wählt am besten kleine Gläser (0,1 bis 0,3 Liter).

7 Gourmets sind sich heute einig: Der individuelle Geschmack entscheidet. Ob Lager/Hell, Weißbier oder Pils: Das "richtige" Bier zu einem Gericht ist immer jenes, das Ihnen mundet und bekommt! Denn erlaubt ist, was schmeckt.



Für Biergenießer: die perfekte Bierpfelege

Biergenießer kennen nicht nur die Geheimnisse bayerische Biervielfalt. Der Kenner erweist sich auch in der perfekten Bierpflege.

Damit sie perfekt zur Geltung kommen und immer köstlich schmecken, sollten Sie ihre bayerischen Biere sorgfätig pflegen. Grundsätzlich gilt: Bier muss kühl und dunkel lagern, am besten in Keller oder Kühlschrank - nie im Gefrierfach! Weißbier wird stehend aufbewahrt, damit die Hefe sich absetzen kann. Die ideale Trinktemparatur liegt bei 7 bis 9 Grad.

Biergläser und -krüge müssen völlig sauber und frei von Fett und Spülmittelresten sein, sonst fällt der Schaum zusammen. Spülen Sie am besten die Gläser vor Gebrauch noch einmal mit kaltem Wasser aus, ohne sie anschließend abzutrocknen: Das verhindert ein Überschäumen beim Einschenken. Glas oder Krug halten Sie bein Einschenken schräg. Weißbiergläser fast waagrecht . Tauch Sie beim Zapfen nie den Hahn ins Bier - das treibt die Kohlensäure aus und ist unhygienisch. Pils sollten Sie zügig in 2 bis 3 Minuten zapfen, damit es seine Rezenz bewahrt.

Zum vollendeten Biergenuss das passende Trinkgefäß: Pils trinkt man aus der Tulpe, Helles aus Maßkrug, Seidel oder Becherglas. Weißbier schmeckt am besten im speziellen Weizenglas und Bockbier gehört in eienm (Steingut-) Krug. Die Etikette hat gute Gründe. In einem Glas mit enger Öffnung z.B. bleibt das Pils lange spritzig und der Schaum stabil. In der weiten Öffnung des Weizenglases kann sich die fruchtige Hefeblume der Bayerischen Weißbiere voll entfalten. Und ein "Keferloher" hält Bockbier lange kühl und frisch.

Ein korrekt gespültes Glas verhilft dem Bier zu einem gepflegten Auftritt.


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